Am 20.12.2008 hat sich die "Flotte" vergrößert:
Segelkutter
Name: Buli III Baujahr: 1939
Länge: 12,51 m Breite: 4,15 m Tiefgang: 1,80 m
Motor: 86 PS Volvo Penta Segelfläche: ca 120 qm
Material: Holzplanken auf Holzspanten
EignerIn: Katja Lange


22.-25.01.2009 Versuch mit Ole die Motor.- und Elektrikprobleme zu beheben ...

... Kälte pur...



Im Juli - August 2009 haben wir dann unseren dreiwöchigen Urlaub (andere sagen dazu Flitterwochen) dazu genutzt mit Buli III in die Werft zu gehen.
Im Vorfeld mussten am Motor noch Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden. Ein ganz besonderer Dank gilt hier unserem wirklich liebgewonnenem Freund Thomas, der uns mit seinem Fachwissen und seiner Hilfe immer wieder unterstützt hat.
(Thomas - vielleicht kann ich es ja doch irgendwann mal gut machen)
Nach diesen Arbeiten sind wir dann für genau zwölf Tage in eine Werft in Rostock gefahren.
Zuerst haben wir Buli III von Muscheln befreit. Hierbei sind über 12 randvolle Schubkarren angefallen.
Dann wurde das Boot aufgepallt.
In einem Gespräch mit der Hafenmeisterin stellte sich dann heraus, dass wir in der Zeit des Werftbesuchs weder auf unserem Boot, noch auf dem Grundstück der Werft übernachten durften. Da der Werftbesuch schon teuer genug war, wollten wir nicht noch zusätzliche Übernachtungskosten entstehen lassen. Also wurde aus dem kleinen Fiat Fiorino kurzerhand ein Campingmobil.
Folgende Arbeiten wurden am Boot von uns durchgeführt:
Der gesamte Rumpf wurde geschliffen,
Für alle Warmduscher gilt nun: nicht weiterlesen und einfach die Seite überspringen!!!
Jeder, dem ich die folgende Geschichte erzählt habe, antwortet mir, dass er das Arbeiten mit einer Flex hasst. Ich habe auch vor diesem Tag die Flex nicht leiden können, aber jetzt hasse ich das Teil auch:
Beim Schleifen mit der Flex im vorderen Bereich des Bootes, musste ich mir einen Turm aus mehreren Paletten bauen, um so genügend Höhe zu bekommen. Auch war es mir nicht möglich, die Flex mit beiden Händen zu halten. So kam, was kommen musste:
Das Gerät verkantete sich mit der Schleifscheibe im Holz - es gab einen kräftigen Rückschlag - und die Flex schlägt mir ins Gesicht. Vom ersten Schock betäubt, konnte ich nicht wirklich bestimmen, ob sie mein Auge getroffen hat. Katja hat dies dann aber nach einer ersten Begutachtung der Wunde ausschließen können. Im Krankenhaus wurde die Wunde gereinigt und mit Pflaster versorgt:
Um die Wunde nicht unnötig zu verschmutzen, habe ich dann teilweise mit Augenbinde weitergearbeitet, sehr zum Gespött der Bootsnachbarn: "Was arbeitet da denn für`n Pirat?"
Das gesamte Boot wurde neu kalfatert...
und anschließend gepecht...
Ca 20 laufende Meter Planken mussten leider auch ausgetauscht werden.
Ein paar wenige Spunte wurden ein.gesetzt
Buli III bekommt einen neuen Anstrich....
... und am 09.08.2008 geht es dann mit dem Kran zurück ins Wasser
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